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Identification Systems GmbH

Bezahlen und unterschreiben mit dem FingerNeue Chipkarten-Generation revolutioniert internationalenZahlungsverkehr

Hamburg – Die „letzte Meile" in der sicheren Abwicklung internationaler Zahlungsgeschäfte ist jetzt geschlossen. Die Hamburger DERMALOG Identification Systems GmbH, ein weltweit führender Anbieter biometrischer Lösungen, entwickelte in Kooperation mit der Münchner Winter AG eine neue Generation von Chip- und Kreditkarten. Durch die Integration eines digitalen Fingerabdrucks in eine Kredit-, Chip- oder SIM-Karte kann man ab sofort auf die unsicheren PIN-Nummern verzichten. In Bruchteilen einer Sekunde ist erstmals auch eine zweifelsfreie Identifikationsprüfung eines Kartenbesitzers möglich. Der Finger-Check erfolgt dabei ohne eine Datenverbindungen – direkt auf der Chipkarte (Matching-on-Card).

So sicher waren Barauszahlungen am Geldautomaten, elektronische Geschäfte über Internet, PDA oder Handy, der Einsatz von Geld- oder Kreditkarten noch nie. Die jüngste Entwicklung der DERMALOG Identification Systems GmbH revolutioniert den Zahlungsverkehr und integriert erstmals deutsche Biometrie-Algorithmen. Die bisher üblichen PIN-Nummern sind unsicher – man vergisst die Zahlenkombination, sie kann weitergegeben oder ausspioniert werden. Deshalb war die Finanzwirtschaft schon lange auf der Suche nach sicheren, international anwendbaren Verfahren.

Auf Wunsch der Wirtschaft sollte auch eine eindeutige Identifikation von Karteninhabern und Vertragspartnern möglich sein. Eine Grundvoraussetzung für geschäftliche Transaktionen im mobilen- und elektronischen Handel (e- & mCommerce). Eine solche, universell einsetzbare Lösung bringt nun DERMALOG in Kooperation mit der Winter AG ab sofort auf den Markt.

Mehr als 20 Jahre Forschungsarbeit auf dem Gebiet biometrischer Verfahren und Erfahrungen bei der millionenfachen Implementierung fälschungssicherer Personaldokumente in Asien und Südamerika bildeten die Grundlage dieser revolutionären Lösung. „So sicher waren Zahlungsgeschäfte noch nie", sagt Gunther Mull, Geschäftsführer der DERMALOG Identification Systems GmbH. „Zahlen und Signieren mit einem Fingerabdruck. Einfacher und schneller als mit unserem System geht's nicht."

Die Hamburger Biometrieexperten brachten ein hocheffizientes Verfahren zum Vergleichen eindeutiger Fingermerkmale ins Joint-Venture ein. Die Winter AG, als führender Chipkarten-Hersteller Deutschlands, steuerte die Chipkarten-Technologie bei. „Als unschlagbares Team wollen wir mit dieser Entwicklung jetzt den Weltmarkt erobern, denn der Einsatzbereich der neuen Karten-Generation ist riesig", ergänzt Dr. Ernst Piller, Vorstandsmitglied der Winter AG.

Bei biometrischen Verfahren nutzt man eindeutige, personenbezogene Merkmale wie den Fingerabdruck. Beim Verfahren von DERMALOG und Winter AG wird die PINNummer gegen einen digitalen Fingerabdruck auf einer Geld-, EC-, Kredit- oder SIMKarte ausgetauscht. Genauer gesagt sind es nur die verschlüsselten Koordinaten von Kreuzungs- oder Endpunkten eines Fingerabdrucks, die mit dem Betriebssystem der Chipkarte „verwoben" werden. Einmal bei der Ausgabe der Karten eingescannt, kann der auf der Chipkarte gespeicherte und verschlüsselte, digitale Fingerabdruck aus Sicherheitsgründen nicht mehr komplett konstruiert werden. Die verschlüsselten, in den Chip integrierten biometrischen Daten können weder manipuliert, noch ausgelesen werden. Die Sicherheit genießt höchste Priorität.

Für die spätere Identitätsprüfung sind lediglich markante Punkte des Fingerabdrucks wichtig. Dazu schiebt der Karteninhaber am Terminal oder Ausgabegerät seine Karte ein und legt einen Finger auf ein daumengroßes Einlesefeld (Scanner). Das Überprüfen des eingescannten Fingerabdrucks und das Vergleichen (Matching) mit den chipgespeicherten Merkmalen beansprucht dank der DERMALOG-Technologie lediglich 0.5 Sekunden. Das ist schneller als jedes andere Verfahren. Für diese Überprüfung braucht man keinerlei Datenverbindungen. Nichts wird gespeichert. Der Verifizierungsvorgang geschieht ausschließlich über die Karte des Inhabers. Ein Vorgang, den die Fachleute als „Matching-on-Card" bezeichnen.

Da die beiden Partnerunternehmen bei der Entwicklung der neuen Karten-Generation relevante Normen und Standards integrierten, kann die neue Chipkarte international eingesetzt werden. „Die Anwendungsbereiche sind vielfältig", erklärt Gunther Mull, „Vater des digitalen Fingerabdrucks" und Geschäftsführer der DERMALOG Identification Systems GmbH. „Da es sich um eine intelligente Multifunktionskarte handelt, kann man mit ihr nicht nur Finanztransaktionen auslösen. Der Spannungsbogen möglicher Anwendungen reicht vom kontrollierten Zugang zu PCs und Firmennetzwerken bis hin zu digitaler Unterschrift, Internet oder Telekommunikation."

  "Bezahlen und unterschreiben mit dem Finger"

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DERMALOG Identification Systems GmbH
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